Yoga & Ayurveda & Mediation & Coaching & Heilung Kati Voß

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Rezepte 

Ingwerwasser (für eine Person)

1/2 l Wasser                                                                                                                

Scheiben frischer Ingwerwurzel nach Belieben

Das Wasser zum Kochen bringen und die Ingwerscheiben 10 Minuten köcheln lassen. Etwas abkühlen und in kleinen Schlucken trinken.   

Ingwerwasser ist ein wichtiges Getränk für das ayurvedische Frühstück, denn ein oder zwei Tassen dieses Wassers am Morgen regen den Stoffwechsel an und fördern die Entgiftung. Trinken Sie es am besten in kleinen Schlucken vor dem Frühstück oder bis spätestens 10:00 Uhr.  Dies stärkt die leichten, reinigenden und auskratzenden Eigenschaften.


Ghee – Butterreinfett, Butterschmalz (kapha erhöhend)

500 g Bio Süß- oder Sauerrahmbutter

1 Top mit dickem Boden

1 Mulltuch (Stoffwindel) oder Küchenrolle

1 Metallsieb

1 Glas oder Tongefäß, ca. 500 ml Fassungsvermögen

Die Butter auf kleiner Hitze im Topf schmelzen und sanft köcheln lassen. Wenn notwendig, ab und zu umrühren, damit die Butter nicht anrennt, sondern goldklar bleibt.

Nach ca. 45 Minuten hat sich der weiße Schaum an der Oberfläche verkrustet. Nun das flüssige Butterfett durch das befeuchtete Mulltuch (evtl. in ein Sieb hineinlegen) in das Glas abgießen.  

Das Ghee kann einige Wochen oder Monate lang im offenen Glas aufbewahrt werden. 

Verwendung zum Kochen, Braten, Backen, Fritieren, für die ayurvedische Arzneimittel-herstellung.  

Ayurvedisches Ghee enthält weder Eiweiß noch Abfallprodukte und besitzt vor allen anderen Lebensmitteln den höchsten Anteil an Ojas (zarte Energie). Ghee ist ein Katalysator, der dazu dient, die Nahrung aufzuschließen, ihren Energiegehalt zu übermitteln und den Körper bei der Reinigung und Entschlackung zu unterstützen. 

Es entfacht das agni (Verdauungsfeuer) und regt damit Appetit und Verdauung an. Im Unterschied zu vielen anderen Ölen und Fetten belastet es die Leber nicht, sondern kräftigt sie. Es reguliert alle 3 doshas (Bioenergien vata, pitta und kapha). Im Ayurveda nimmt Ghee einen hohen Stellenwert ein. Es z. B. bei chronischem Fieber und Anämie und wirkt entgiftend. Außerdem wird es bei Menschen mit Auszehrung und bei Husten empfohlen. Es hilft bei Magen-Darm-Geschwüren, hält die Gelenke geschmeidig und stärkt Augen, Nase und Haut. Ghee fungiert im Ayurveda als Trägersubstanz für verschiedene Heilkräuter, damit deren Wirkstoffe besser in die entsprechenden Gewebe (dhatus) gelangen können. Nicht zuletzt stärkt und steigert Ghee Gedächtnis, Intelligenz und Auffassungsgabe. Etwas Ghee mit warmer Milch getrunken beseitigt jede Verstopfung. Das bei uns übliche Butterreinfett wird durch Ausschmelzen und Zentrifugieren von Butter gewonnen. Der Ayurveda dagegen bevorzugt Ghee aus Butter, die beim Quirlen von Joghurt entsteht. Der dabei stattfindende Gärungsprozess intensiviert die Heilwirkung von Ghee und macht es jahrzehntelang haltbar. Eine praktische Alternative ist, Ghee – wie im Rezept – aus Sauerrahmbutter herzustellen. Selbst gemachtes Ghee besitzt einen wunderbar nußartigen Geruch und einen unvergleichlichen Geschmack.

  

Chapatis – indisches Fladenbrot (für 4 Personen)

300 g fein gesiebtes Dinkelmehl 

je ¼ TL Fenchel- und Ajweinsamen, fein gemahlen

Steinsalz

1 EL Ghee (oder Oliven- oder Sesamöl)

etwas heißes Wasser

Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Den Teig am besten vor dem Ruhen (30 Min. bis 2 h) etwas klebrig lassen, dann bläht er beim Backen schön auf.

Kleine Bällchen daraus formen (Golfballgröße) und diese zu Fladen ausrollen.

In der heißen Pfanne (ohne Fett – oder nach Belieben mit Ghee ausstreichen) ausbacken. Anschließend ist das Bestreichen mit Ghee noch möglich.

Wer einen Gasherd hat, kann das Chapati zum Schluss noch einmal über das offene  Feuer halten. Dann bekommt es typische Blasen.  

In Indien Tag für Tag das tägliche Brot, ist es äußerst gesund, denn Chapatis sind frei von jeglichen Triebmitteln und werden zu jeder Mahlzeit frisch zubereitet. Sie passen zu Gemüse- und Reisgerichten, aber auch zu Suppen und Salaten. Am besten den Teig anrichten, bevor man mit den anderen Zubereitungen beginnt.